Wenn man sich einen Überblick über die Auto Kosten verschaffen möchte, die auf einen zukommen, dann muss man an einige Dinge denken. Es beginnt bei den Anschaffungskosten. Wer hier einen Kredit benötigt, muss als monatliche Belastung die komplette Annuität einplanen, die aus Zins und Tilgung besteht und zu denen oft noch die Prämien für eine von der Bank geforderte Restschuldversicherung hinzukommen. Ein Faktor, den man nicht beeinflussen kann, stellen die Steuern für das Fahrzeug dar. Sie bestimmen sich nach dem Hubraum und der Art des verwendeten Treibstoffs. Die für Dieselfahrzeuge zu entrichtenden Steuern sind höher als die, die man für ein Fahrzeug mit Benzinmotor entrichten muss. Noch günstiger kommt man weg, wenn man mit Autogas oder Biodiesel fährt. Auch der technische Stand der Abgasanlage wirkt sich auf die zu zahlenden Steuern aus. Wenn man höhere EU-Abgasnormen erfüllen kann, kommt man günstiger weg, als wenn man nur einen ungeregelten Kat besitzt. Die Steuern schlagen bei den Auto Kosten einmal jährlich zu Buche. Eine weitere große Position bilden die verschiedenen Versicherungen, die man für ein Fahrzeug teilweise sogar abschließen muss. Einen dieser unverzichtbaren Sollposten bildet die KFZ-Haftpflichtversicherung. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie wird beeinflusst von der Regionalklasse, die sich aus dem Zulassungsort des Fahrzeugs bestimmt. Mit einer vernünftigen Fahrweise kann man Einfluss auf den persönlichen Schadensfreiheitsrabatt nehmen. Je länger man unfallfrei fährt, desto günstiger werden an dieser Stelle die einzuplanenden Kosten. Fahranfänger haben die Möglichkeit, durch ein freiwilliges Fahrsicherheitstraining vorzeitig zurückgestuft zu werden, was sich sehr deutlich auf die Höhe der zu zahlenden Versicherungsprämie auswirkt. Eine Position, die man bei den Auto Kosten sehr deutlich beeinflussen kann, sind die Treibstoffkosten. Das beginnt schon beim Kauf des Fahrzeugs, wo man auf einen sparsamen Verbrauch achten sollte. Auch mit einer optimierten Fahrweise kann man den Verbrauch reduzieren. Auch eine regelmäßige fachkundige Wartung ist sinnvoll. Diese Kosten sollte man ebenso einplanen wie die Gebühren, die alle zwei Jahre für die TÜV-Prüfung und die Abgasuntersuchung anfallen. Hinzu kommen die notwendigen Investitionen für Verschleißteile wie Reifen und Bremsbeläge sowie die Pflegemittel und Zusätze, die man beispielsweise für den Frostschutz der Scheibenwaschanlage benötigt. Auch die Kosten für den regelmäßigen Ölwechsel sollten nicht vergessen werden.
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