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Billigvorwahlen können eine Menge Geld sparen

Von Joachim Torben / Verfasst am 02 September 2010

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Das Pre-Select Verfahren, bei dem billige Vorwahlen automatisch vorgeschalten werden, hat natürlich den Vorteil, dass man sich nicht ständig darum kümmern muss und die Vor- Vorwahl auch nicht vergessen kann. Allerdings ist man beim Pre-Select Verfahren wenig flexibel und kann sich nicht jederzeit an die veränderten Preise anpassen. Dennoch ist es möglich, mit der Standardaufschaltung für billige Vorwahlen, bei den Telefonkosten einige Euro einsparen zu können. Wer viel in bestimmte Zielnetze telefonieren möchte, sollte jedoch gleich über eine Flatrate nachdenken.

Nun stellt sich aber für so manchen Menschen die Frage, wie man billige Vorwahlen finden kann, denn der Anbieter mit den Fußzehen in der Werbung ist schon lange nicht mehr der Einzige und Preiswerteste. Hier bietet das Internet die beste und vor allem aktuellste Möglichkeit, günstige Anbieter finden zu können. Jedoch sollte man wissen, ob man über einen Anschluss telefoniert, der bei der Telekom läuft. Ist das so, kann man das Call-by-Call Verfahren nutzen, bei dem man die Kosten der Drittanbieter mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung mit auf der ganz normalen Telefonrechnung findet. Anderenfalls steht das Call-Through Verfahren zur Verfügung.

Wissen sollte man, dass es billige Vorwahlen gibt, die sich besser für die Telefonie im Festnetz eignen und es andere Anbieter gibt, die sich auf Telefonate in Mobilfunknetze spezialisiert haben. Auch macht es einen Unterschied, ob man Inlandstelefonate, Telefonate innerhalb der Europäischen Union oder Gespräche mit Ländern außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes führen möchte. Darauf sollte man bei der Sichtung der anfallenden Kosten unbedingt achten. Außerdem sollte man beim Vergleichen der Billiganbieter immer darauf schauen, dass sich einige Tarife ständig ändern und es unterschiedliche Kosten für verschiedene Wochentage und Tageszeiten gibt, die man kennen sollte, wenn man wirklich sparen möchte.

Einen weiteren Knackpunkt weisen billige Vorwahlen bei der Taktung der Abrechnung auf. So gibt es Anbieter, die eine sekundengenaue Abrechnung vornehmen und andere, bei denen jede angerissene Minute voll in Rechnung gestellt wird. Eine Abrechnung auf die Sekunde genau ist immer die bessere Wahl, weil man hier vor allem bei häufigen Kurztelefonaten auf jeden Fall günstiger wegkommt. Möchte man nur vereinzelte längere Telefonate führen, macht es keinen nennenswerten Unterschied, ob nach Sekunden oder Minuten abgerechnet wird.

© Lars Tuchel – Fotolia.com

 

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